Diamantene Kommunion

Am 5. Juni 2010 feierte der Jahrgang 1940/41 in der Herz Jesu Kirche in Rosenberg seine Diamantene Kommunion.

Vor 60 Jahren, am 30. April 1950, hatte der bereits verstorbene Pfarrer Maximilian Rauh 52 Mädchen und 54 Knaben die Heilige Kommunion gespendet. Die große Mühe des Vorbereitungsteams unter der Leitung von Herbert Göth, Helga Tartsch und Herbert Balzer hatte sich gelohnt. Viele Jubilarinnen und Jubilare sind der Einladung nach Rosenberg gefolgt. Bis aus Bremen, Bonn, Inzell, München und Fürth kamen sie zum frohenen Wiedersehen zusammen. Eine Grußmail sandte Willi Donhauser, der seit 1962 in Amerika lebt und leider nicht kommen konnte.



 Die Kommunionjubilare nach dem Festgottesdienst zusammen mit Pfarrer Saju Thomas




Pfarrer Saju Thomas zelebrierte den Festgottesdienst und begrüßte alle Jubilare, die vor 60 Jahren zum ersten Mal in der Herz Jesu Kirche die Heilige Kommunion empfangen haben. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, welche Wertschätzung der Erinnerung an die Erstkommunion im Jahr 1950 engegengebracht wird, was in der Vorbereitung des Festtages und in der weiten Anreise vieler Jubilare spürbar wird. So lud er ein in großer Dankbarkeit die Mahlgemeinschaft mit Jesus in diesem Gottesdienst zu feiern. Nach dem Kyrie wurde der 27 verstorbenen Klassenkameraden gedacht, ihre Namen verlesen, Kerzen entzündet und für sie gebetet. In seiner Predigt gratulierte Pfarrer Saju Thomas den Jubilaren zu ihrer bereits 60 Jahre anhaltenden Treue zum Glauben und Bekenntnis an Jesus Christus. An ihnen wird deutlich, dass werder Zweifel noch Enttäuschungen sie von der Liebe Christi abbringen konnten. Der Hunger und die Sehnsucht nach Gott ist in ihnen lebendig geblieben. So sind sie zu lebendigen Steinen der Kirche geworden, zu festen Säulen auch unserer Herz Jesu Pfarrei. Abschließend wünschte er den Jubilaren einen anhaltenden Hunger nach der Liebe Gottes, nach Geborgenheit und Zufriedenheit. Bevor das Heilige Mahl festlich gefeiert wurden trugen die Jubilare ihre Fürbitten vor Gott. Die Kommunion konnten die Jubilare unter den Gestalten von Brot und Wein empfangen. Am Ende des festlichen Gottesdienstes, der von Susanna Müssig-Wilczek (Orgel), Sabine Haberberger (Gesang) und Michael Haberberger (Trompete) musikalisch und von Erika Haberberger (Gottesdienstvorbereitung) und Ehrentraud Schnitter (Kränze) gestaltet wurde wünschte er allen Jubilaren einen schönen Festtag in froher Runde.

Nach dem Gottesdienst trafen sich die Jubilare zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee im Kettelerhaus. Da wurde die Gelegenheit genutzt alte Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit auszutauschen. Der Ehrengast Josef Geier, der als ehemaliger Lehrer aus Irchenrieth angereist war, rief Erinnerungen an die Schulzeit wach. Dem Gast gelang es, die Jubilare in humorvoller Weise durch Anekdoten aus alter Zeit zu unterhalten.So klang der Festtag in gemütlicher Runde aus.




Druckbare Version