Pfarrfest 2013

Die Pfarrei Herz Jesu Rosenberg feierte am 9. Juni 2013 bei herrlichem Sommerwetter ein tolles Pfarrfest.
Unter dem Thema: "Die Quelle des Lebens" stand der große Festgottesdienst des Pfarrfestes der Herz Jesu Gemeinde in Rosenberg. Dass alljährlich zum Patrozinium der Pfarrkirche, dem Herz Jesu Fest stattfindet. Verantwortliche und Gäste waren begeistert von der tollen Stimmung, von einem gelungenem Fest.

Den Auftakt des Festtages bildete der Festgottesdienst im Freien auf der Wiese am Kettelerhaus. Als Hauptzelebrant und Prediger wurde Gerhard Pöpperl, Diözesandirektor für Berufungspastoral, aus Regensburg, im Namen der gesamten Gemeinde von Pfarrer Saju Thomas herzlich begrüßt, ebenso die versammelte Gemeinde und besonders die Fahnenabordnungen der Gruppen und Verbände. Der Gottesdienst wurde vom Inspirareteam vorbereitet und gestaltet. Unter dem Motto "Die Quelle des Lebens" feierte eine große Zahl an Gläubigen den Gottesdienst mit. Mit verschiedenen Gedanken und Geschichten stimmten die Jugendlichen die Gemeinde auf das Thema Brunnen und Quelle ein. Das Evangelium von der Frau am Jakobsbrunnen trug Pfarrer Saju vor. In seiner Predigt deutete Pfarrer Gerhard Pöpperl das Thema von der Quelle des Lebens. Der Brunnen ist der sichtbare Teil und hat eine meist nicht sichtbare Verbindung zu einer tiefer liegenden Quelle. Der Brunnen, so Pöpperl ist ein guter Vergleich mit uns Menschen. Sichtbar ist an uns das Äußere, oft auch Äußerlichkeiten, die im Vordergrund stehen wie etwa Erfolg und Schönheit. Entscheidend ist aber was uns als Menschen ausmacht, was nicht oberflächlich ist, sondern in der Tiefe liegt. So apellierte er an alle Gläubigen in die Tiefe zu gehen, um dort die Quelle des Lebens, Gott zu finden. Jesus selber ist es, so wurde es im Evangelium verkündet, der uns das lebendige Wasser aus der Tiefe gibt, den Sinn des Lebens.



 Festprediger: Gerhard Pöpperl, Diözesandirektor für Berufungspastoral spricht in seiner Predigt über das Thema "Die Quelle des Lebens"



An die Predigt schlossen sich die Fürbitten und die gemeinsame Eucharistiefeier an. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Konrad Gradl besonders beim Festprediger und überreichte ein Geschenk der Pfarrei. Sein Dank galt allen, die den Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben, dem Inspirareteam für die Vorbereitung, den Bannerabordnungen der Verbände, den Ministranten, dem Sachausschuss Liturgie für die Gestaltung der Altarinsel sowie dem Technikteam und allen, die den Gottesdienst musikalisch gestaltet haben, dem Kirchenchor und Spontanchor unter der Leitung von Susanna Müssig-Wilczek sowie den mitwirkenden Instrumentalisten. Als Erinnerung an den Gottesdienstes bekamen alle Gläubigen einen gläsernen Wassertropfen mit einem Spruch dazu, der immer wieder an die wahre Quelle des Lebens erinnern soll.



 Die Kinder vom Kneipp Kindergarten tanzen in ihrem "bayerischen Programm" voller Freude die Sternpolka



 In schwindelerregender Höhe werden Bierkisten gestapelt, bis der Stapel fällt. Gesichert von den Pfadfindern



Nach dem Festgottesdienst war alles für das gemeinsame Mittagessen bereitet. Die Wirtsfamilie Prasser vom Kettelerhaus hatte das Mittagessen angerichtet und alle ließen sich ihr Mittagessen im Saal oder im Festzelt schmecken. Am Nachmittag eröffnete nach der Begrüßung durch Pfarrer Saju Thomas der Kneipp Kindergarten das bunte Nachmittagsprogramm. Die Kinder zeigten in ihren Trachten ein buntes "bayerisches Programm" von der Sternpolka über eine rasante Karusellfahrt bis hin zum Rosenberger Kirwalied. Die vielen Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.
Anschließend wünschte die 2. Sprecherin des Pfarrgemeinderates Christine Heller allen Gästen des Pfarrfestes gute Unterhaltung bei Spiel und Spaß, Musik und Brotzeit und konnte als Ehrengast Bürgermeister Michael Göth begrüßen. In seinem Grußwort überbrachte er der Herz Jesu Pfarrei die Grüße der Stadt, dankte der Pfarrei für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg und wünschte dem Fest gutes Gelingen. Für ein buntes Kinder- und Jugendprogramm sorgten die Jugendverbände und Gruppen der Pfarrei. Die Gruppe Tawa Pano verwandelte die Kindergesichter mit bunten Farben in Katzen, Schmetterlinge und Haie. Eine besondere Herausforderung galt es bei den Pfadfindern zu bestehen. Gesichert durch Klettergurte an einem Kran konnten Bierkästen gestapelt und erklommen werden. Die Geschicktesten schafften über 15 Kästen und erreichten schwindelerregende Höhen. Spannende Duelle gab es bei den Ministranten im Menschenkicker und am Schießstand der Rosenburg-Schützen. Als neue Attraktion hatte die sail-away Gruppe das Kirchen Ping Pong aufgebaut. Eine Wurfwand, bei der jeder Treffer mit Punkten belohnt wurde und tolle Preise warteten.
Eine willkommene Abkühlung gab es an der dichtumlagerten Wasseroase, wo mit etwas Geschick eine lange Wasserleitung aus Knetmasse entstand.
Der Sachausschuss Soziales bereicherte das Pfarrfest durch einen Verkaufsstand mit Waren aus dem fairen Handel, sowie aus der indischen Heimat von Pfarrer Saju. Hier gab es ein breites Angebot von Kaffee und Tee bis zu schönen Kunstgegenständen aus aller Welt. Auch der Kneipp Kindergarten bot so manche Leckerei an seinem Verkaufsstand an.
Seinen neuen Gedichtband "Gedanken-Splitter" stellte der Rosenberger Heimatdichter Heiner Stubenvoll vorl.
Für zünftige Musik sorgten den ganzen Nachmittag über die Egerländer Musikanten unter der Leitung von Willi Dürrschmidt.
Auch für Speis und Trank war bestens gesorgt, der Frauenbund bot Kaffee und Kuchen an. Die KAB versorgte die Gäste mit Bratwürsten. Die Kolpingfamilie übernahm den Ausschank und den Käsestand. Den Weinstand übernahm das Pfarrbüro. Auch die vom Pfarrgemeinderat angebotenen Cocktails kamen gut an. Der Pfarrgemeinderat übernahm unter der Regie des Ausschusses Feste und Feiern die Festleitung und sorgte zusammen mit der Kirchenverwaltung und vielen ehrenamtlichen Helfern für den reibungslosen Ablauf und die Bewirtung der Gäste.



 Neue Attraktion auf dem Pfarrfest war das Wurfspiel Kirchen-Ping-Pong, das von der "sail away" Gruppe angeboten wurde.



 Mit der Armbrust galt es im Duell die Ritter der Rosenburg zu treffen.




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