Bei gemäßigten Temperaturen aber neblig-nassem Wetter versammelten sich am Nachmittag des Allerheiligentages auf dem Rosenberger Friedhof wieder zahlreiche Besucher, um der traditionellen Gräbersegnung beizuwohnen. Allerdings waren auch viele den Aufrufen zum Abstandhalten und zu Kontaktbeschränkungen gefolgt und hatten die Gräber ihrer Angehörigen schon im Laufe des Samstags oder des Sonntagvormittags besucht. Pfr. Saju Thomas hielt auf dem Friedhof eine kurze Andacht und segnete dann die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch. Der Zeremonie war eine Gedenkandacht in der Pfarrkirche Herz-Jesu vorausgegangen, die wegen der Begrenzung der Anzahl der Gottesdienstbesucher in erster Linie den Angehörigen der in diesem Jahr Verstorbenen vorenthalten war. Dem Friedhofsgang auf dem alten Rosenberger Friedhof schloss sich eine Andacht mit Gräbersegnung im Sulzbach-Rosenberger Waldfriedhof an.
In seiner Ansprache verwies Pfr. Saju auf den hohen Stellenwert, den die Themen Krankheit und Tod derzeit in den Medien innehaben. In allen Ländern der Erde leben Menschen derzeit in Angst und Hoffnungslosigkeit. Der christliche Gott sei jedoch kein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Auch wenn unsere Toten das Diesseits verlassen haben, leben sie im Jenseits weiter. Aber auch für die im Diesseits Lebenden verbreite der Psalm 121 Optimismus. Gott zerstöre nicht, was er selbst geschaffen habe.



 Abstandhalten und Maskentragen - Vorbildlich befolgten alle Besucher diese Regeln



 Eine kurze Andacht am Friedhofskreuz



 Gräbersegnung



 Viele Angehörige waren gekommen und versammelten sich im Familienverbund an den Gräbern




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