m 23. März 1915 wurde mit der Gemeinde Rosenberg ein Vertrag geschlossen, demzufolge der im Parterre des unteren Friedhofschulhauses gelegene freie Schulraum für einen Kindergarten angemietet wurde. Am 5. Juni 1915 erhielt der kath. Kindergarten die bezirksamtliche Genehmigung von Sulzbach. Gerade in den schweren Jahren des ersten Weltkrieges erwies sich der Kindergarten als großer Segen für die Mütter, die in der Maxhütte beschäftigt waren. Am 1. Januar 1918 wurde der Anschluss an den bayerischen Landesverband der Kath. Kindergartentagesstätte München vollzogen.

Im März 1925 kaufte der Elisabethenverein — der Träger des Kindergartens — im Meierfeld das Neisberger-Anwesen. Am 20. März 1925 kamen drei Schwestern aus Neumarkt, darunter Schwester Paula als Kindergärtnerin. Der Kindergartensaal erstand primitiv aus der Scheune. Am 18. Januar 1931 wurde die Nähstube für den Kindergarten umgebaut.

Das Haus im Meierfeld wurde von der Maxhütte abgelöst und am 16. Januar 1959 war großer Umzug ins Kettelerhaus. Die Trägerschaft übernahm die Kath. Kirchenstiftung Herz Jesu.

Das Kindergartengesetz trat am 1. Januar 1973 in Kraft. Unser Kindergarten will, in Zusammenarbeit mit den Eltern, die gesamte Entwicklung des Kindes ganzheitlich fördern. Wir wollen unseren Kindern helfen, sich zunehmend selbständig in der Welt zurechtzufinden und dabei glücklich zu werden. Durch die Förderung und Entfaltung aller Kräfte, Begabungen und Fähigkeiten des Kindes wollen wir die Grundlage für den christlichen Glauben legen. Die Kirche als Träger unseres kath. Kindergartens sieht in dieser Einrichtung die Möglichkeit einer Erziehung aus christlichem Selbst- und Weltverständnis.
Weil der Kindergarten Eigentum der Pfarrei ist, steht er allen Kindern der Gemeinde offen.

Am 1. April 1978 bekam der kath. Kindergarten Herz Jesu die endgültige Anerkennung. Bei allen anerkannten Kindergärten muss ein Elternbeirat bestehen, der die Zusammenarbeit zwischen Träger, Einrichtung, Eltern und Grundschule fördert.




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