Jahresfahrt an die Mosel

Die diesjährige Drei-Tagesfahrt führte den katholischen Frauenbund Herz Jesu Rosenberg vom 12. bis 14.9.2014 in die älteste Stadt Deutschlands, nach Trier. Bereits vor über 2000 Jahren gründeten die Römer „Augusta Treverorum“, wovon heute noch verschiedene Bauwerke zeugen. Bei der Stadtführung brachte ein kundiger Führer den Besuchern die bewegte Geschichte der Stadt näher. Er zeigte den Rosenberger Frauen unter anderem die Porta Nigra, ein gigantisches ehemaliges Stadttor, die Römerbrücke, die Ruinen der ehemaligen Kaiserthermen, das Amphitheater, die Konstantinbasilika und den Dom. Trier zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nachdem es am Morgen bei der Abfahrt in Sulzbach-Rosenberg wie aus Eimern goss, genossen die Frauen am Nachmittag das herrliche Wetter bei einem Kaffee oder einem Eis in der Innenstadt von Trier. Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück ging es am folgenden Tag an die Mosel zu einer Schifffahrt. Gesäumt wird die Mosel dort von herrlichen Weinbergen. Das Schiff passierte die Schleuse Detzem und Wintrich. Endstation war schließlich Bernkastel-Kues, eine Stadt mit historischen Fachwerkhäusern. Hier konnten die Besucherinnen nach Herzenslust bummeln und die Altstadt genießen.



 Gruppenbild mit Dame(n): Die Teilnehmerinnen der Moselfahrt



Viel zu schnell hieß es schon wieder Abschied nehmen, am 3. Tag stand bereits die Heimfahrt auf dem Programm. Zwischenstopp machten wir in Mainz, der Hauptstadt von Rheinland-Pfalz. Nach einer Stadtführung durch das historische Stadtzentrum, mit dem Mainzer Dom, durch viele kleine Gässchen, über romantische Plätze und entlang von liebevoll restaurierten Häuserfassaden endete der Rundgang am Fuße des Stephanbergs. Auf dem Stephansberg steht die St. Stephanskirche mit den blau leuchtenden Glasfenstern des Künstlers Marc Chagall, der noch etliche der Rosenberger einen Besuch abstatteten. Nach einer weiteren Pause zum Kaffeetrinken in Weibersbrunn ging die Fahrt zu Ende, gegen Abend erreichten die Ausflügler, um viele Eindrücke und Erinnerungen reicher, wohlbehalten die Heimat. Bestens vorbereitet und geleitet hatte die Fahrt Evi Rauch, der der besondere Dank der Reisegruppe galt.




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