Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten die Rosenberger Ministranten in St. Gilgen am Wofgangssee. 51 Ministranten machten sich zusammen mit ihren Gruppenleitern und Gemeindereferent Martin Melchner in den Pfingstferien auf den Weg nach Österreich. Für eine gelungene Unterbrechung der langen Anreise sorgte der Besuch in der Bavaria Filmstadt München. Zuerst konnten die Jugendlichen bei der Filmtour hinter die Kulissen diverser Filmproduktionen blicken. Besonderen Spaß bereitete ihnen dabei der kurze eigene Film der gedreht wurde, mit Bully Herbig im "Traumschiff Surprise" oder an der Hotelrezeption in "Sturm der Liebe". Tolle Aktion wurde bei der Stuntshow geboten, wo die Profis ihre Tricks zeigte.



Miniurlaub 2009 Gruppenfoto auf dem Plombergstein



Zum Abschluss durften die Minis im 4D-Kino mit Lissy auf die wilde Kaiserfahrt gehen und sich ordentlich durchschütteln lassen. Gegen Abend erreichte die Gruppe das Jugendgästehaus St. Gilgen. direkt am Wolfgangssee. Das direkt am Strandbad gelegene Haus bot alles, was Jugendliche zu schätzen wissen: Schöne Zimmer, gutes Essen und viele Freizeitmöglichkeiten. Am zweiten Tag stand am Vormittag eine Halbtageswanderung auf dem Programm. Der Weg führte durch eine Schlucht hinauf zum Plombergstein, wo eine tolle Aussicht über den Wolfgangssee den Aufstieg belohnte. Am Nachmittag durften sich alle Teilnehmer aufgeteilt in acht Gruppen im Piraten-Wettkampf messen.
Die Gruppenleiter hatten verschiedene Spielstationen vorbereitet, die alle im und am Wasser zu meistern waren wie etwa Schwammtauchen, Wassertaxi oder Treibgut bergen. Für die besten Piraten winkten tolle Preise. Der Tagesausflug am nächsten Tag hatte die Eisriesenwelt in Werfen zum Ziel. Nach einer Gondelfahrt und einer kurzen Wanderung erreichte die Gruppe den Höhleneingang. Ausgestattet mit Karbidlampen, ohne elektrisches Licht erlebten die Ministranten eine bizarre Eiswelt mitten im Berg.

Über viele hundert Stufen führte der Weg bei einer Temperatur um die null Grad über eine Stunde durch die beeindruckenden Eiswelten. Der Abend klang mit Sportspielen auf der Großleinwand aus. Am nächsten Tag spazierten alle am Seeufer entlang nach Führberg. Von hier ging es mit dem Schiff nach St. Wolfgang. In Kleingruppen durften die Ministranten das liebenswürdige Städtchen erkunden. Interessantes gab es zu sehen, die Kirche oder das legendäre Gasthaus "Weisses Rössel". Viele tummelten sich mit Tret- oder Elektroboot auf dem Wolfgangssee. Zurück nach St. Gilgen ging es wieder per Schiff. Der sonnige Tag klang am Ufer des Sees aus, wo der zweite Teil des Piratenwettkampfs auf dem Programm stand, das Schlauchbootrennen. Die Teams mussten gegeneinander paddeln, einmal die Jüngsten und einmal die Ältesten. So hatten alle ihren feucht-fröhlichen Spass im doch noch recht kühlen Wolfgangssee. Der Abend klang mit einem Wortgottesdienst und den Siegerehrungen für die Wettkämpfe der Woche aus. Zufrieden und erfüllt mit vielen Erlebnissen kehrten die Minis wieder nach Rosenberg zurück.




Druckbare Version