Pinguine streicheln, auf Bohlenstegen durchs Hochmoor streifen und die wildesten Achterbahnen Norddeutschlands fahren. Diese und viele weitere Abenteuer konnten die Rosenberger Ministranten auf ihrer Pfingstfahrt 2016 in die Lüneburger Heide erleben.

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten die Ministranten Herz Jesu Rosenberger in Bad Fallingbostel in der Lüneburger Heide. 40 Ministrantinnen und Ministranten machten sich in den Pfingstferien zusammen mit ihrem Oberministranten, der Gruppenleiterrunde und Gemeindereferent Martin Melchner auf den Weg nach Niedersachsen. Am Pfingstmontag ging die Reise los. Die lange Anfahrt von sieben Stunden wurde durch ein unterhaltsames Busprogramm aufgelockert, so gab es ein großes Reisequiz für alle Sinne mit vielen kniffligen Fragen, bei dem tolle Preise zu gewinnen waren. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe Bad Fallingbostel und die Zimmer in der Jugendherberge konnten bezogen werden. Gleich am Abend gab es lustige Spiele um sich besser kennen zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch im größten Vogelpark der Welt in Walsrode. Vom kleinsten Kolibri bis zum größten Raubvogel gab es Vögel von allen Kontinenten zu sehen. Besonders beeindruckend waren die Flugshows mit Greifvögeln und Papageien. Für den meisten Spaß sorgte die Erlebnisfütterung bei den Pinguinen. Hier war während der Gehegeparade sogar anfassen und streicheln erlaubt.



 Alle Ministranten vor der Jugendherberge in Bad Fallingbostel.



Auch die wunderschöne Lüneburger Heide wollten die Minis kennen lernen. Ziel war dazu die Stadt Schneverdingen. Der Weg führte die Minis zuerst in die Eine Welt Kirche, die als ein Projekt für die Expo 2000 in Hannover entstand. Bei einer interessanten Führung wurde den Minis die Baugeschichte und der Eine Welt Altar vorgestellt. Dank Computerhilfe konnten die Minis aus den über 5000 Erden in den Altarschatullen die von Pfarrer Saju vor Jahren hinterlegte Rosenberger Erde finden. Nach einer kurzen Andacht fuhr die Gruppe weiter zum Stadtzentrum. Mit Hilfe von GPS-Geräte erkundeten die Minis in kleinen Gruppen die schönsten Orte und konnten so manches Stadtgeheimnis lüften. Am Nachmittag ging es unter fachkundiger Führung ins Pietzmoor. Eines der größten renaturierten Hochmoore der Lüneburger Heide. Über mehrere Kilometer führte der Weg auf Bohlenstegen durch die unheimlich wirkende Gegend. Mit viel Glück konnten die Minis sogar Schlangen sehen. Höhepunkt der Ministrantenfahrt war für die Kinder und Jugendlichen der Heidepark in Soltau. Norddeutschlands größter Freizeitpark ließ keine Wünsche offen. Von den wildesten nur vorstellbaren Achterbahnen bis hin zu actioreichen Shows war alles geboten, was Freude macht. Entsprechend stimmungsvoll klang der Abend mit einem Grillbuffet und dem Lagerfeuer aus. Zufrieden und erfüllt mit vielen Erlebnissen kehrten die Minis nach Rosenberg zurück.




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