Rosenberger Ministranten auf Pfingstfreizeit

Fünf erlebnisreiche Tage verbrachten die Ministranten Herz Jesu Rosenberg in der Woche nach Pfingsten in Fichtelberg. 40 Ministrantinnen und Ministranten machten sich in den Pfingstferien zusammen mit ihren Oberministranten, der Gruppenleiterrunde und Gemeindereferent Martin Melchner auf den Weg in das Fichtelgebirge. Mit dem Bus beladen und mit dem Reisesegen versehen ging die Fahrt los. Am späten Vormittag erreichte die Gruppe das Sportcamp Fichtelberg. Sofort wurden die Zimmer bezogen und die vielen Freizeitmöglichkeiten rund um das Haus erkundet. Am Nachmittag führte eine Wanderung zum nahe gelegenen Silbereisenbergwerk „Gleissinger Fels“. In einer interessanten Führung wurde den Minis der mittelalterliche Erzabbau erklärt und ein weitverzweigtes Stollensystem begangen. Der erste Abend ist traditionell der bunte Abend mit vielen lustigen Spielen für die ganze Gruppe, um sich besser kennen zu lernen.



 Die Teilnehmer der Ministrantenfreizeit am Fichtelsee hatten viel Spaß.



Im Wechsel verbrachten die Minis einen halben Tag im Team-Seilgarten, wo sie nur im Team knifflige Aufgaben meistern konnten. Und beim Laser-Biathlon, wo es darum ging, nach einer Runde um den Sportplatz durch gute Treffsicherheit möglichst wenig Strafrunden zu bekommen. Am Abend wurden Flaschenboote gebaut, die gleich am nächsten Tag am Fichtelsee ihren Testlauf bestehen mussten. Olympischer Geist war bei der GPS-Olympiade gefragt. In Kleingruppen ging es von GPS-Geräten geführt zu verschiedenen Disziplinen, die rund um den Fichtelsee versteckt waren. So war zum Beispiel am Sandstrand Decken-Rodeln angesagt. Im Wald wurde über einen Hindernisparcours Zitronen-Hockey gespielt. Viele weitere Stationen erwarteten die Olympioniken, um am Abend nach der gemeinsamen Meßfeier mit Pfarrer Saju Thomas bei der Siegerehrung die Siegermedaillen zum Vernaschen umgehängt zu bekommen.
In einer Halbtageswanderung ging es zum Moorbad nach Fleckl, wo die Minis ein ausgiebiges Schlammbad nehmen konnten. Höhepunkt der Ministrantenfreizeit war das Fantasygame. Die Mitglieder der Gruppenleiterrunde schlüpften in Fantasyrollen und postierten sich im nahen Zauberwald. Auf die Minis wartete eine besonderes knifflige Herausforderung: Sie sollten helfen, die Waldelfe zu heilen. So brauchte eine Hexe entsprechende Zutaten um einen heilenden Trank zu brauen. Einige unheimliche Gestalten waren zu besuchen und um Hilfe zu bitten. Ein grimmiger Waldgeist jagte den Teams jede Menge Angst ein und erbeutete immer wieder die wertvollen Lebensbänder. Letztendlich schafften es alle Gruppen mit dem passenden Heiltrank, einem Zauberspruch und dem Licht des Lebens die Waldelfe zu heilen. Am letzten Tag bei der Rückfahrt stand noch ein Besuch auf der Devalkartbahn auf dem Programm. Mit dem Skilift wurden die Rennwagen nach oben gezogen, um dann die Skipiste hinunter zu fahren. Ein Riesenspaß für alle Minis. Zufrieden und erfüllt mit vielen Erlebnissen kehrten die Minis anschließend nach Rosenberg zurück.




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