Großen Zuspruch hatte auch heuer wieder die Adventsfeier des katholischen Frauenbundes Herz Jesu Rosenberg am 4. 12. 2017 erfahren. Etwa 100 Gäste waren in den weihnachtlich dekorierten Saal des Kettelerhauses gekommen um sich am Barbaratag gemeinsam auf den Advent einzustimmen. Evi Rauch begrüßte besonders die Ehrenvorsitzende Annemarie Doleschal, sowie Frau Mölter vom SKF, Frau Kummert aus Ammersricht und Frau Sperber von der Aktion Pomoc. Evi Rauch lud die Anwesenden ein, bei den folgenden Liedern und Texten darüber nachzudenken, wie wir im Advent Raum geben können für den, auf den wir warten, Raum für Gott, der zu uns kommen will. Bereits vor Beginn der Feier konnten handgestrickte Socken, Kränze, selbstgebackene Plätzchen, Liköre und etliche andere Leckereien erworben werden. Die Nikoläuse des Bonifatiuswerkes aus der Aktion „weihnachtsmannfreie Zone“ durften auch dieses Jahr nicht fehlen. Gute Tradition bei den Rosenberger Frauen ist es bereits die Erlöse aus den verschiedenen Aktivitäten, wie z. B. der Palmbuschenaktion, den Kräuterbüschelverkauf, dem Losverkauf bei der Rosenberger Kirwa oder dem Adventsverkauf an soziale und caritative Organisationen im Rahmen der Adventsfeier zu überreichen. So konnten auch in diesem Jahr Spenden in Höhe von 2.800 € übergeben werden.

Übergeben wurde an Anita Mölter vom Sozialdienst Katholischer Frauen ein Betrag von 500 Euro. Dieser Verband hilft und unterstützt Frauen und Familien in Notsituationen durch Beratung, den Notruf für Frauen und den Pflegekinder- und Adoptionsdienst. Weitere 500 Euro gingen an Frauen in Not vor Ort. Für die Aktion Pomoc wurden 300 Euro an Frau Sperber überreicht. Junge Leute aus der Oberpfalz unterstützten seit Jahren mit dieser Aktion verschiedene Projekte z. B. in Bosnien Herzegowina oder Kroatien. Die Spenden werden von den jungen Oberpfälzern persönlich in diese Länder gebracht und an Bedürftige übergeben. Die Familie Kummert aus Ammersricht wurde auch in diesem Jahr nicht vergessen und erhält 500 € für ihren Sohn Marco, der seit vielen Jahren im Wachkoma ist. Bezahlt werden damit Therapien und Anschaffungen, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Außerdem wurde das Projekt „Amanecer“ von Pfarrer Nissel in Bolivien mit 200 Euro bedacht. Viele kennen Pfarrer Nissel noch aus seiner Zeit als Kaplan in St. Marien Sulzbach, dieses Projekt kümmert sich um Straßenkinder in Cochabamba. Weitere 300 € erhält die DKMS für Laborkosten und Typisierungskosten. 250 € erhält die Tafel in Amberg, die Spende wird bei der Besichtigung im Januar übergeben. Die Tafel holt in Supermärkten, Bäckereien und Einzelhändlern nicht mehr verkaufbare, jedoch einwandfreie Lebensmittel ab und organisiert die Verteilung an bedürftige Familien und Personen aus dem Landkreis. 250 € gehen in den Sozialfond des Frauenbundes, darauf kann schnell und unbürokratisch zurückgegriffen werden, wenn dringend Hilfe benötigt wird.

Ein besonderes Anliegen war dem Führungskreis heuer das Schicksal der schwerstbehinderten 8-jährigen Zwillinge Damien und Malik, die sie im Sommer kennenlernen durften. So wurde beschlossen, die Sammlung an diesem Abend für die Beiden durchzuführen. Anhand von Fotos, die gezeigt wurden, konnten die Gäste die beiden lebenslustigen Buben kennenlernen. Bei der Sammlung kamen stolze 696,20 € zusammen, auch die fleißigen Stickerinnen aus dem Montagstreff gaben 100 € dazu.
Zum Abschluss gab es Punsch und Stollen, und mit einem geselligen Beisamensein klang der Abend gemütlich aus.



 




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