50 Jahre Priester - Lorenz Hägler

Im bestens gefüllten Kettelerhaus in Rosenberg konnte Pfarrer Saju Thomas alle Pfarrangehörigen der Herz Jesu Pfarrei und die Ehrengäste begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Jubilar, Ruhestandspfarrer Lorenz Hägler, zu dessen 50jährigen Priesterjubiläum die Pfarrei zu diesem Festabend eingeladen hat. Als weitere Ehrengäste konnte er Bürgermeister Gerd Geismann, Landrat Richard Reisinger, 2. Bürgermeister Günther Koller, den ehemaligen Rosenberger Kaplan Josef Ofenbeck, Pfarrer Heribert Engelhardt und den evangelischen Nachbarpfarrer Dr. Roland Gierth begrüßen.

Pfarrgemeinderatssprecher Richard Beer dankte in seiner Begrüßung dem Jubilar, der schon über 40 Jahre in der Pfarrei wirkt und den Ort auf besondere Weise geprägt hat. Angefangen bei der Sorge um das Kettelerhaus und die Kirche, bis hin zur ökumenischen Zusammenarbeit und die schweren Zeiten der Maxhütte. Seine menschliche Art und das Zeugnis für die Botschaft Jesu zeichnen ihn als Seelsorger aus. So sollte dieser abwechslungsreiche Abend ein Geschenk und Anerkennung der Pfarrgemeinde für den Jubilar sein. In diesem Sinne wünschte er viel Freude und gute Unterhaltung.

Die Moderation des unterhalstamen Abends übernahmen Pfarrgemeinderatssprecher Richard Beer und Kirchenpfleger Klaus Wismeth.



 



 




Den Auftakt machten die KAB-Senioren sie zeigten den Tanz "Patrona Bavaria". Es folgten die Grußworte der Ehrengäste: Bürgermeister Gerd Geismann schätzt besonders die lebendige Art des Jubilars Lorenz Hägler, der sich mit Herz und Verstand für seine Heimat Rosenberg eingesetzt hat. Er überreichte ein Geschenk der Stadt und wünschte weiterhin alles Gute. In seinen Glückwünschen betonte der Nachbarpfarrer von der Johannisgemeinde Dr. Roland Gierth besonders die gemeinsame ökumenische Arbeit, die der Jubilar von Anfang an in Rosenberg mit aufgebaut hat. Sie ist gut gewachsen und soll auch weiter so bestehen. Für den Kapellenbauverein Stifterslohe überbrachte der Vorsitzende Ludwig Hofmann die Glückwünsche und dankte Lorenz Hägler für seine Treue zu Stifterslohe. Landrat Richard Reisinger drückte seine Freude darüber aus, dass die Pfarrei ihren Jubilar mit diesem bunten Pfarrfamilienabend für sein Lebenswerk ehrt. Er habe selber von Kind an immer wieder persönliche Begegnungen mit Lorenz Hägler gehabt, die ihm gut in Erinnerung blieben: Die lebendige Feier der Liturgie, die aktive Jugendarbeit in Rosenberg und sein Engagement um die Arbeitsplätze bei der Maxhütte. So wünschte er noch lange ein segensreiches Wirken in Rosenberg.



 



 



Nach den Grußworten zeigte Thomas Gebhardt, Vorstand der Kolpingfamilie die Stand-up-Comedy "Die verhinderte Theatergruppe". Mit einem Gedicht von Heiner Stubenvoll bedankte sich die KAB bei ihrem Ehrenpräses und sang ihm ein Ständchen. Als Geschenk luden sie ihn zu den Passionsspielen in Oberammergau ein. Die Ministranten zeigten einen typischen Tag im Leben von Pfarrer Lorenz Hägler. Angefangen vom mühevollen Religionsunterricht in der Schule bis zur Abendmesse in der noch schnell ein Kanon eingeübt wurde gab es für das Publikum jede Menge zum Lachen. Weiter machte der ehemalige Kinderchor von Katharina Wallinger, er sang unter der Leitung von Evi Rauch dem Jubilar ein Ständchen. Nach der Pause zeigten die ehemaligen Ministranten Matthias Groher und Peter Bublitz in einer Tonbildshow mit Impressionen aus den 70er und 80er Jahren was sie alles mit dem Jubilar erlebt haben. Vom bunten Pfarrleben bis hin zu den Zeltlagern und Bergfahrten. Der Frauenbund sang "im Nachthemd mit der brennenden Kerze" die Litanei zum Don Lorenzo. Kurzerhand steckten sie den Jubilar in ein Nachthemd und stießen mit einem Glas Prosseco auf das Priesterjubiläum an. Die KJG und die Pfadfinder entführten den Jubilar in bischöfliche Traumwelten und gratulierten mit einem Lied. Der Kirchenchor sang unter der Leitung von Helmut Fischer drei Lieder und dankte anschließend für die Förderung der Kirchenmusik in Rosenberg. Am Ende des bunten Programms ergriff der Jubilar selber das Wort und dankte allen für den schönen Abend und die Gückwünsche. Er erzählte aus seinen Anfängen als Priester, wie er an der Basis die Seelsorge gelernt hat. Die Pfarrei Herz Jesu Rosenberg bezeichnete er als Glücksfall: Hier hat er Freunde und Mitbrüder gefunden. Geprägt habe ihn das Konzil mit seinen Umbrüchen, die Ökumene und die Mysterienspiele zu besonderen Festen. Rosenberg ist zu seiner Heimat geworden. Besonders dankte er für die vielen gemeinsamen Jahre im Miteinander und sagte der Gemeinde ein herzliches "Vergelt´s Gott" für die Wegfreundschaft. Mit der Bayernhymne klang der festliche Abend aus.




Druckbare Version